OFFENSIV ist Trägerorganisation des Internationalistischen Bündnisses

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized

Bild | Veröffentlicht am von

Sommerfest

Ein tolles Sommerfest von OFFENSIV mit über 100 Gästen, aktiven und ehemaligen Opelanern fand am Samstag, 14. Juli, in Bochum-Werne statt. Ganz herzlichen Dank an alle Gäste und Helfer!

Hier ein Foto der Begrüßungsansprache von OFFENSIV mit den Kollegen Oliver Wähnert, Annegret Gärtner-Leymann, Christian Kowoll und Steffen Reichelt.

Im Zuge des Festes wurde auch folgende Solidaritätserklärung an die streikenden Kollegen der Neue Halberg Guss in Leipzig verabschiedet:

Veröffentlicht unter Uncategorized

#NoPolGNRW

Streikende Arbeiter sind keine Gefährder! Stoppt Polizeigesetz NRW

Zusammen mit rund 20.000 Menschen hat OFFENSIV sich am Samstag, 7. Juli, an der Demonstration in Düsseldorf gegen das neue Polizeigesetz NRW beteiligt. Ein wichtiger Erfolg!

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Bild | Veröffentlicht am von

Demonstration

Bild | Veröffentlicht am von

Sommerfest

Liebe Freunde und Kollegen,

am 14. Juli findet wieder unser OFFENSIV-Sommerfest statt, wie schon im letzten Jahr im und am Vereinsheim des Kleingartenvereins „Flora“ direkt gegenüber vom Werksparkplatz des Zentrallagers 2 (altes Opel-Werk III). Wir beginnen um 16 Uhr – natürlich gibt es auch die Möglichkeit, gemeinsam das WM-Spiel um Platz 3 zu schauen. Den Einladungsflyer findet Ihr im Anhang.

Wir freuen uns auf jeden von Euch – ladet gerne auch selbst noch ein, bringt Freunde, Kollegen und Familie mit!

Wir sehen uns spätestens am 14. Juli!

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Bild | Veröffentlicht am von

Solidarität

Solidaritätserklärung der Konferenz der kämpferischen Arbeiter im Internationalistischen Bündnis mit Christian Kowoll

Sofortige Beschäftigung von Christian Kowoll durch Opel!
Christian Kowoll hat jahrelang zusammen mit seinen Kollegen gegen die Schließung von Opel Bochum gekämpft. Dabei hat er auch eine vorbildliche Gewerkschaftsarbeit gemacht. Weil er sich als Arbeiter seine Rechte nicht abkaufen ließ, verweigerte er nach der Schließung einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben und er erhielt zwei Änderungskündigungen. Gegen beide Kündigungen hat Christian mit Erfolg geklagt und ist bis heute Bochumer Opelaner, wird aber von Opel nicht beschäftigt. Dieser große Erfolg ist das Ergebnis davon, dass Christian sich niemals klein kriegen ließ und die ganze Solidarität seinrer Kollegen hat. Aks Christian vorläufig nach Rüsselsheim ging, um dort zu arbeiten, erhielt er dort im Januar die dritte Kündigung durch Opel. Es ist ein Skandal, dass der Betriebsrat seiner Einstellung widersprach und seine Entlassung forderte, weil Christian angeblich in der MLPD sei und die Kollegen zum Kampf auffordere.
Seit wann ist die vermutete Mitgliedschaft in einer linbken Arbeiterpartei Grund für Betriebsräte die Entlassung kämpferischer Arbeiter zu fordern?
Was soll daran falsch sein, die Kollegen zum Kampf aufzufordern in einer Situation, in der die ganze Konzernbelegschaft herausgefordert ist durch die Angriffe des PSA/Opel-Vorstands? Für die sofortige Beschäftigung von Christian in Bochum oder Rüsselsheim!

Einstimmig verabschiedet von den ca 90 Teilnehmern am 21.4.2018 in Hildesheim

Veröffentlicht unter Uncategorized

WAZ

WAZ Bochum

Bochumer Ex-Opelaner wehrt sich  gegen dritte Kündigung

Foto: Gero Helm
Christian Kowoll (41) zeigt seinen alten Opel-Dienstausweis. Der Band-Mitarbeiter hatte seine mittlerweile dritte Kündigung erhalten. Vor dem Landesarbeitsgericht hat er sich bislang zweimal erfolgreich gewehrt. Foto: Gero Helm

Stelle unter Vorbehalt angenommen

Damit ist die juristische Auseinandersetzung noch nicht beendet. Im Gegenteil: Sie hat eine neue Dimension erhalten. Der 41-jährige Industriemechaniker Kowoll hatte im November unter Vorbehalt den ihm von Opel angebotenen Arbeitsplatz in Rüsselsheim angenommen. Dort erhielt er am 8. Januar erneut eine Kündigung und wurde freigestellt. Auch gegen die dritte Kündigung klagt der Opelaner. Am 26. April treffen sich beide Parteien erneut vor Gericht – diesmal in Darmstadt.

Pikant ist diese Wendung deshalb, weil sich das Unternehmen, das Kowoll auf richterlichen Geheiß eine Stelle angeboten hatte, gezwungen sah, auf Verlangen des Rüsselsheimer Betriebsrats die Kündigung auszusprechen. Die Arbeitnehmervertretung hatte Opel über einen Anwalt aufgefordert, die Einstellung zurückzunehmen, weil Sorge bestehe, das sonst „im Betrieb beschäftigte Arbeitnehmer gekündigt werden oder sonstige Nachteile erleiden“, wie es im Schreiben der Kanzlei Baker McKenzie an die Opel-Personalabteilung heißt. Einem Leiharbeiter drohe die Kündigung, Jungfacharbeiter könnten sich auf die von Kowoll besetzte Stelle nicht bewerben.

Bochumer ist Mitglied der MLPD

Sorge gebe es auch deshalb, weil der Bochumer, ein Mitglied der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), „den Betriebsfrieden durch grobe Verletzung“ der in Paragraf 75 Abs. 1 des Betriebsverfassungsgesetzes enthaltenden Grundsätze stören würde. Paragraf 75 Absatz 1 zielt ab auf „Grundsätze für die Behandlung der Betriebsangehörigen“. Zudem sei der Betriebsrat vor der Einstellung nicht gehört worden.

Tatsächlich hatte Opel in einem Schreiben vom 15. November den Betriebsrat aufgefordert, „der beabsichtigten Einstellung zuzustimmen“. Zwei Wochen später bestritt der Personalausschuss des Betriebsrats „die dringende Erforderlichkeit der Beschäftigung von Herrn Kowoll“. Während der ebenfalls um seine Einwilligung gebetene Betriebsratsvorsitzende der Opel Group Warehousing GmbH in Bochum, Murat Yaman, ein entsprechendes Schreiben unbeantwortet nach Rüsselsheim zurückschickte, „weil wir nicht zuständig sind“, so Yaman, positionierte sich der Rüsselsheimer Betriebsrat klar. Öffentlich äußern möchte er sich dazu nicht.

Uwe Baum, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, spricht von einer „Hetzkampagne“ und von „Anfeindungen“. Tatsächlich war in der Roten Fahne, dem Mitteilungsorgan der MLPD, zu lesen, „Uwe Baum und Murat Yaman machen sich zu Vollstreckern einer unterdrückerischen Personalpolitik“.

Hinweis zum oben stehenden Artikel der WAZ Bochum: Dass Christian Kowoll Mitglied der MLPD sei, ist eine Behauptung des stellvertretenden Rüsselsheimer Betriebsratsvorsitzenden Uwe Baum, die vom Kollegen Kowoll weder bestätigt noch dementiert wurde.

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Solidaritätserklärung an die Kolleginnen und Kollegen des Opel-Werks Eisenach

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeiterkonferenz des INTERNATINALISTISCHEN BÜNDNIS stehen hinter Euch im Kampf um eure Arbeitsplätze. PSA Chef Tavares will jedes Werk einzeln erpressen, weil er Angst vor unserem Zusammenhalt hat. Es ist eine entscheidende Lehre aus dem Kampf gegen die Schließung von Opel Bochum, dass keine Belegschaft alleine stehen darf. Deshalb haben wir uns in der Arbeiterplattform des INTERNATIONALISTISCHEN BÜNDNIS zusammengeschlossen.

Wir kommen aus über 25 Betrieben der Stahlindustrie, Bergbau, Elektrotechnik, Autoindustrie, Hafenarbeiter, Gesundheitswesen, Unis, Handwerker und anderen Branchen und sind vielfach gewerkschaftlich aktiv.

Wir werden Euren Kampf überall bekannt machen und die Solidarität organisieren !

einstimmig beschlossen am 21.4.2018 in Hildesheim

 

Veröffentlicht unter Uncategorized