Demonstration

Werbeanzeigen
Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Gabi Fechtner, Monika Gärtner-Engel, Stefan Engel, Lisa Gärtner

30.8.19

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Offensiv,

offensiv-bochum@gmx.de

wir möchten uns herzlich für die ermutigende Solidaritätserklärung gegen die Morddrohungen der Faschisten gegen uns bedanken. Diese Drohungen der Faschisten sind zutiefst widerlich und abscheulich. Es isteine neue Qualität, zumal der Mord an dem Kassler RegierungspräsidentenLübcke zeigte, dass sie Worten auch Taten folgen lassen.

Ihr habt selbst hier schon sehr wichtigen Erfahrungen gesammelt und gerade inder Auseinandersetzung in den Betrieben und der Gewerkschaft regelrechtePionierarbeit gemacht. Dafür möchten wir uns bei euch bedanken und euchauch unsere volle Solidarität aussprechen!

Es ist zugleich so bemerkenswert, wie schnell eine sehr breite – von christlichenbis zu revolutionären Menschen – Solidaritätsbewegung entstanden ist. Es muss eine Selbstverständlichkeit werden, gegen faschistische, reaktionäreund faschistoide Umtriebe sich gegenseitig solidarisch zu unterstützen – auchüber weltanschauliche Grenzen oder politische Meinungsverschiedenheitenhinweg. Somit kann unser Kampf für eine befreite Gesellschaft gestärkt daraus hervorgehen.

Mit solidarischen Grüßen

i.A. Monika Gärtner Engel

Veröffentlicht unter Uncategorized

Flugblatt

Heute ist unser neues Flugblatt Nr. 93 erschienen!

Aus dem Inhalt:

  • Ja, es stimmt: Verzicht sichert doch Arbeitsplätze! (Aber nur die von Tavares und Lohscheller!)
  • Betriebsbedingte Kündigungen in Russelsheim – so viel wert ist euer „Zukunftstarifvertrag“!
  • 2. IAC in Südafrika: Stärken wir die internationale Arbeitereinheit!
  • George Orwell 2.0
  • Für Arbeitsplätze und Umweltschutz: am 20. September gemeinsam Druck machen!
  • Christian Kowoll: Mobbing geht weiter!
  • Rechenschaftsbericht über unsere Betriebsratsarbeit
Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Solidarität gegen faschistische Morddrohungen

Liebe Monika, Gabi und Lisa, lieber Stefan,

wir haben von den widerlichen Morddrohungen der Faschisten gegen Euch erfahren. Im Namen von OFFENSIV und vielen weiteren Kollegen erklären wir Euch unsere ganze Solidarität!
Dass die Faschisten gerade Euch – und das nicht zum ersten Mal – angreifen und bedrohen, beweist einmal mehr ihre zutiefst arbeiterfeindliche, menschenverachtende und reaktionäre Haltung. Gerade auch darüber werden wir unsere Kolleginnen und Kollegen informieren und die Auseinandersetzung mit ihnen führen. Es ist wichtig, dass solche Drohungen und diejenigen, die sie aussprechen, öffentlich angegriffen und entschieden verurteilt werden. In diesem Sinne fordern wir auch die Öffentlichkeit, unsere Gewerkschaft IG Metall, aber auch die demokratischen Medien auf, sich klar zu positionieren.
Dass Ihr Euch nicht einschüchtern lasst, wissen wir. Wenn Ihr weitere Hilfe braucht, sagt uns jederzeit Bescheid!

Mit solidarischen Grüßen im Namen von OFFENSIV
Steffen Reichelt, Oliver Wähnert, Karl-Heinz Wittmann

190801 Offensiv – Solidaritätserklärung gegen faschistische Morddrohungen

Veröffentlicht unter Uncategorized

Das nächste Treffen von OFFENSIV findet am Sonntag, 4. August 2019, ab 16 Uhr im Kulturbahnhof Langendreer (Raum 6) statt. Da OFFENSIV zu den Trägerorganisationen der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz gehört, findet unser kommendes Treffen in zwei Teilen statt. In den ersten 1,5 Stunden werden wir unsere eigene Arbeit von OFFENSIV beraten.

Ab 17.30 Uhr dann öffnen wir unser Treffen für alle, die an der Automobilarbeiterkonferenz interessiert sind, Informationen dazu möchten und an der Vorbereitung mithelfen wollen!

Tagesordnung:

  1. Aktuelle Entwicklung im Betrieb und Konzern und Vorbereitung der IGM-Organisationswahlen 2020 (1,0 Stunden)
  2. Vorbereitung von unserem Sommerfest am 24. August (0,5 Stunden)
  3. Vorbereitung der 2. Internationeln Automobilarbeiterkonferenz (1,5 Stunden)
Veröffentlicht unter Uncategorized

Sommerfest

Veröffentlicht unter Uncategorized

Christian Kowoll

Viereinhalb Jahre nach Schließung von Opel-Werk I:

Opel muss Christian Kowoll offenbar dauerhaft in Bochum beschäftigen!

Seit viereinhalb Jahren kämpft unser Kollege Christian Kowoll mit unglaublichem Rückgrat und großer Solidarität um seinen Arbeitsplatz im Opel-Zentrallager in Bochum. Nach der Schließung von Opel-Werk I im Dezember 2014 hatte er Aufhebungsvertrag und Abfindung abgelehnt, weil ein Arbeiter sich seinen Arbeitsplatz nicht abkaufen lässt! Dreimal hat Opel ihn gekündigt, dreimal hat Christian seine Kündigungsschutzklagen gewonnen. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass er in Bochum beschäftigt werden muss, weil er beim Auswahlverfahren für die Ersatzarbeitsplätze benachteiligt wurde. Zuletzt war es dann sogar eine Mehrheit des Rüsselsheimer und Bochumer Betriebsrats, die sich gegen Christian stellte und seine Beschäftigung aus rein politischen Gründen ablehnte. Offenbar zu Unrecht: das heutige Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts scheint unsere Einschätzung zu bestätigen, dass der Betriebsrat in Christians Fall überhaupt kein Mitbestimmungsrecht hatte. Eine endgültige Sicherheit wird jedoch erst die Urteilsbegründung bringen.

Was ist der Hintergrund? Jahrelang hatte Christian, zusammen mit vielen Kollegen, unbeirrt gegen die Pläne von GM gekämpft, das Bochumer Opel-Werk I zu schließen. Konsequent lehnte er die damalige Kapitulation des IGM-Vorstands und der Betriebsratsführung ab, die Werkschließung zu akzeptieren und sich mit Abfindungen und „Transfergesellschaft“ seinen Arbeitsplatz und seine Würde abkaufen zu lassen. Weil Opel solche klassenbewussten Arbeiter und Gewerkschafter möglichst aus dem verbleibenden Teile- und Zubehörlager heraussäubern wollte, wurde ihm ein Ersatzarbeitsplatz verweigert, der ihm nach der „Sozialauswahl“ zugestanden hätte. An diesem schmutzigen Vorgehen beteiligte sich auch der damalige Betriebsratsvorsitzende und heutige IGM-Funktionär Murat Yaman. Zeitgleich dazu schloss die IG Metall Christian unter fadenscheinigen Vorwänden nach 25 Jahren sogar aus der Gewerkschaft aus – und das in einer Zeit, in der er die gewerkschaftliche Solidarität am dringendsten gebraucht hätte! Als Christian Kowoll Ende des Jahres 2017 seine vorläufige Beschäftigung im Opel-Werk Rüsselsheim durchsetzte, verweigerte ihm der dortige Betriebsrat seine Zustimmung mit der Begründung, er würde als vermeintliches Mitglied der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) den Betriebsfrieden stören. Was für eine Verdrehung der Wirklichkeit: denn es ist gerade der Opel-Vorstand, der seit Jahren mit Werkschließungen, Massenentlassungen, Lohnraub und Mobbing den angeblichen „Betriebsfrieden“ stört.

Als Opel nach der dritten Niederlage vor Gericht kapitulierte und Christian einen Arbeitsplatz in Bochum anbieten musste, lehnte auch hier der Bochumer Betriebsrat unter Führung von Murat Yaman und später Ralf Bakenecker seine Einstellung zweimal mit nur wenigen Gegenstimmen (u.a. von uns) ab. Mit einer beispiellosen Hetze gegen Christian sollte systematisch der Eindruck erweckt werden, er sei eine Gefahr für die Belegschaft.

Dass sich hier Betriebsräte zum Handlanger für Opel machen und unsere IG Metall mit parteipolitischen und antikommunistischen Motiven missbrauchen, ist ein gewerkschaftspolitischer Skandal ersten Ranges! Eine Gewerkschaftspolitik gegen die Arbeiterinteressen ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

Seit November 2018 arbeitet Christian Kowoll bereits im Bochumer Zentrallager und wurde dort von seinen Kollegen hervorragend aufgenommen. Viele von ihnen unterschrieben in den letzten Tagen bereits eine Aufforderung an die IG Metall, ihn umgehend wieder als Mitglied aufzunehmen. Vier Jahre Kampf gegen die Kündigungen und die Ungewissheit der letzten sechs Monate waren eine enorme Belastung, von der Christian sagt: „Ohne die große Solidarität und Unterstützung meiner Kollegen und Freunde wäre das niemals möglich gewesen!“ Wenn mit dem heutigen Urteil Christians Einstellung in Bochum dauerhaft durchgesetzt sein sollte, dann ist das in erster Linie auch ein Erfolg der Solidarität!

Die war auch der Grund für die Kapitulation von Opel vor dem Kampf gegen die sechs Abmahnungen, die wegen eines Videos der antifaschistischen Solidarität mit dem kämpferischen Kollegen und Vertrauensmann Rainer Weinmann bei Opel in Eisenach ausgesprochen wurden. Damit sollte nicht nur die kämpferische Gewerkschaftsarbeit von OFFENSIV unterdrückt, sondern jeder Kollege eingeschüchtert werden, sich bloß von „den Roten“ fernzuhalten. Vergeblich! Nach der ersten Niederlage vor Gericht zog Opel alle Abmahnungen zurück und verzichtete auf eine Berufung.

Wir von OFFENSIV gratulieren diesen Kollegen und natürlich Christian Kowoll ganz herzlich und freuen uns mit ihnen! Wenn wir gemeinsam kämpfen und konsequent für unsere Arbeiterinteressen einstehen, dann sind wir überlegen!

für die Betriebsratsliste OFFENSIV

Steffen Reichelt (Betriebsrat), Oliver Wähnert (Vertrauensmann der IG Metall), Marco Gehrmann (Vertrauensmann der IG Metall), Bernd Mietzner (Vertrauensmann der IG Metall), Karl-Heinz Wittmann (Vertrauensmann der IG Metall)

190606 Offensiv Opel Bochum – Information – Opel muss Christian Kowoll beschäftigen

Veröffentlicht unter Uncategorized

IAWC

Veröffentlicht unter Uncategorized

Bergbau

Kumpel für AUF

Schmalhorststraße 1 c, 45899 Gelsenkirchen,

e-mail: kumpel-@gmx.de,

www.minersconference.org

Pressemitteilung

– mit Bitte um Abdruck

„Als wir erfuhren, dass für 71 Bergleute mit Bergmannsversorgungsschein die Kündigung beantragt und dieser zugestimmt wurde, war uns klar, dass wir was machen müssen“ so Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF. Tatsächlich werden die Befürchtungen war, dass die RAG, kaum ist die letzte Zeche Ende letzten Jahres geschlossen worden, erkämpfte Bergmannsrechte abbaut und Versprechungen nicht einhält. Ein Versprechen der RAG war auch, dass keiner ins bergfreie fällt. Tatsächlich erhalten Nicht-Anpassungsberechtigte zum Ende des Monats ihre Kündigungen. Fakten werden geschaffen, dass mit der Verfüllung von Schächten begonnen und die Wasserhaltung auf AV eingestellt wurde, so dass man an den Giftmüll, der unter Tage gelagert ist, nie mehr dran kommt. Damit wird wider besseren Wissens eine regionale Trinkwasserkatastrophe provoziert. Kumpel für AUF ruft deshalb zur 2. Bergarbeiterdemonstration auf: Damit darf die RAG nicht durchkommen! Aktiver Widerstand ist angesagt! So darf man mit der Lebensleistung der Kumpel nicht umgehen! So darf sich die RAG nicht aus dem Staub machen!

Die Demonstration findet statt am Samstag, den 15. Juni 2019 um 11 Uhr in Bottrop, Prosperstraße/Ecke Ostring, 11:30 Uhr Demonstration durch Bottrop-Batenbrock, 12:30 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Kumpel für AUF www.minersconference.org

Glück auf!

Veröffentlicht unter Uncategorized

IAWC

Veröffentlicht unter Uncategorized