Solidaritätserklärung an die kämpfendenKolleginnen und Kollegen des Borbet-Werkes in Solingen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Ende November ließ eure skrupellose Geschäftsleitung die Bombe platzen: euer Werk soll von einem Tag auf den anderen geschlossen werden. Mittels Hinterzimmerpolitik von langer Hand vorbereitet! Energie- und Klimakrise oder Inflation sind doch nur dankbare Ausreden, denn diese Probleme haben alle Betriebe und gleichermaßen eure „Konkurrenz“!

Eine Tragödie für euch 700 Mitarbeiter und eure Familien, ein wirtschaftlicher Raubbau für eine ganze Region!

Das Gerede der Manager kommt uns Opelanern sehr bekannt vor, es ähneln sich die Szenarien: „Die Schließung ist wirtschaftlich unausweichlich …!“, und so weiter.


In Wahrheit wurde eine Minderauslastung vorsätzlich herbeigeführt, ein Ausbluten mit Ansage!


Dass weder Politik noch Gewerkschaftsführung euer Werk retten werden, habt ihr (genauso wie wir Opelaner damals) bitter zu spüren bekommen. Hemmungslos zündete die kapitalistische Geschäftsleitung die maximale Eskalationsstufe. Es liegt nun an euch: vertraut auf eure eigenen Kräfte, setzt euren Kampf entschlossen fort – dann bekommt ihr auch weiter solidarisch Verbündete bei anderen Belegschaften, in der Bevölkerung, bei Familie und Freunden! Kämpfen lohnt sich: wir Opelaner konnten die Schließung unseres Werks durch selbständigen Streik und Werksbesetzung, mit Rückgrat, Mut und Ausdauer zehn Jahre aufhalten! Letztlich konnten die Kapitalisten zwar unsere Arbeitsplätze vernichten, weil sie im Kapitalismus die Macht haben. Aber sie konnten nie unseren Stolz und vor allem nicht unsere Erfahrungen vernichten!


Wir von OFFENSIV (Initiative für eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit bei Opel in Bochum) sichern euch unsere Solidarität zu! Wir wünschen euch alle Kraft der Welt für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz!

BORBET MUSS BLEIBEN!

Solidarische Grüße aus Bochum!

Steffen Reichelt (IGM-Betriebsrat der Liste Offensiv)
Oliver Wähnert (IGM-Vertrauensmann)
Marco Gehrmann (IGM-Vertrauensmann

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Frohe Feiertage!

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Tarifrunde

Warnstreik im Opel-Zentrallager am Montag, 7. November 2022

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Flugblatt

Heute ist unser neues Flugblatt Nr. 112 erschienen. Aus dem Inhalt:

  • 8 Prozent – auch für uns, und zwar sofort!
  • Angemessene Lohnerhöhung jetzt!
  • Macht sich hier ein neuer Negativtrend breit…?
  • Voller Erfolg für Christian! Arbeitsgericht Bochum bestätigt „erheblichen Arbeitsdruck“ und „rechtswidrige Leistungskontrolle“ im Lager!
  • Rechenschaftsbericht über unsere Betriebsratsarbeit
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Sommerfest

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Erklärung und Forderungen

An die Geschäftsleitung,

zur Kenntnis an den Betriebsrat und die IGM Ruhr-Mitte

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

anknüpfend an die Betriebsversammlung vom vergangenen Samstag haben heute auf einer spontanen Versammlung rund 40 Kollegen der B-Schicht im ZL1 einstimmig folgende Erklärung verabschiedet:

„Seit 2018 werden wir zu Lohnverzicht gezwungen. Die Arbeitszeitverlängerung auf 37,5 Stunden ohne Lohnausgleich und die enorme Inflation haben das Problem noch verschärft. Das wollen wir nicht länger akzeptieren!

Wir fordern deshalb:

  1. Einen Lohnnachschlag, um unsere Lohnverluste seit 2018 auszugleichen!
  2. Die volle Durchsetzung der tariflichen Lohnforderung von 8 Prozent – Keine Zurückhaltung unter den Vorwänden von Ukrainekrieg, Corona-Pandemie oder Wirtschaftskrise!
  3. Keine Flexibilisierung unserer Arbeitszeit, nachdem die Geschäftsleitung die 37,5-Stundenwoche mit Erpressung durchgesetzt hat!
  4. Keine Verschiebung der Tariferhöhung durch den „Zukunftstarifvertrag“: Sofortige Umsetzung der Tariferhöhung nach Abschluss der Tarifrunde!“
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8. Mai

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Internationalistisches Bündnis

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Solidarität

Solidarität der Freunde der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen e.V. mit Christian Kowoll bei OPEL Bochum

Lieber Kollege und Mitkämpfer Christian,

auf unserer heutigen Mitgliederversammlung haben wir den erneuten Angriff auf dich in Form einer fristlosen, außerordentlichen Kündigung durch OPEL in Bochum diskutiert. Es ist ganz offensichtlich, dass deine offensive und kämpferische Haltung abgestraft werden soll, gerade auch im Vorfeld der Betriebsratswahl.
Um so erfreulicher ist es, dass kämpferische IG-Metall-Betriebsräte, die dich stets unterstützt haben, inzwischen bei eurer Persönlichkeitswahl wieder in den Betriebsrat gewählt wurden und dich sicher weiter unterstützen.
Wir erklären uns vollkommen mit dir solidarisch und fordern die Werkleitung von OPEL Bochum auf, die Kündigung sofort zurück zu nehmen.
Wir wünschen dir viel Kraft und Durchhaltevermögen – sie dürfen mit ihrer Einschüchterung und Unterdrückungsversuchen nicht durchkommen.

Deine erneute versuchte Unterdrückung – nach bereits sechs Abmahnungen, von denen bereits 5 vom Arbeitsgericht für unwirksam erklärt wurden !! – werden wir unter Automobilarbeitern und ihren Familien weiter bekannt machen.

Einstimmig beschlossen von 13 Teilnehmer*innen unserer Mitgliederversammlung am 20.3.2022 der „Freunde der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen“

für den Vorstand

Wilma und Tobias (iac-sifi@web.de)

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Resolution

Entschließung der Delegiertenversammlung Ruhrgebiet Mitte

Nein zu Krieg! Nein zu Aufrüstung! Frieden jetzt!

Als Delegierte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte verurteilen wir den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den das Putin-Regime seit dem 24. Februar 2022 gegen die Ukraine führt.
Wir fordern Wladimir Putin und die russische Regierung auf diesen Krieg sofort zu beenden!
Militärische Auseinandersetzungen sollen und dürfen niemals Mittel der Politik sein. Krieg löst keine Probleme, sondern verursacht Tod, Verarmung, Leid und Hunger. Betroffen davon sind nicht die Oligarchen oder Kriegsgewinnler, betroffen ist die einfache Bevölkerung: Frauen und Kinder, Alte und Schwache sind es, deren Heimat zerstört wird und die sich auf die Flucht begeben müssen.
Ihnen gilt unsere uneingeschränkte und bedingungslose Solidarität, ihnen wollen und werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen.
Diesen Krieg zum Anlass zu nehmen, nach mehr Aufrüstung zu rufen, lehnen wir ab. Mehr Waffen haben noch nie zu einer friedlicheren Welt geführt. Deshalb kritisieren wir auch den Vorschlag, im Grundgesetz eine Art Schattenhaushalt zu verankern, der zusätzliche 100 Milliarden „Sondervermögen“ für die Bundeswehr vorsieht. Genauer gesagt: für zusätzliche Rüstungsausgaben.
Dieses Geld wird nicht einfach zusätzlich gedruckt – es wird in den kommenden Jahren an anderen Stellen fehlen. Wir wollen nicht, dass in Bereichen wie z.B. Gesundheit, Bildung, Soziales, öffentliche Daseinsfürsorge, usw. gekürzt wird. Das lehnen wir entschieden ab.
Wir rufen dazu auf, alle diplomatischen und friedlichen Mittel zu nutzen, um diesen Krieg zu beenden.
Wir rufen dazu auf, allen sich auf der Flucht vor Krieg befindlichen Menschen zu helfen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht und Religionszugehörigkeit.
Wir rufen dazu auf, friedlich mit unseren Mitmenschen russischer Herkunft zu arbeiten und zu leben. Sie sind nicht verantwortlich für diesen Krieg.
Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen den Profiteuren des Krieges und dessen Opfern.

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