Solidarität

Solidarität mit unseren Kolleginnen und Kollegen bei Daimler

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir senden Euch herzliche solidarische Grüße von Opel aus Bochum zu Eurem Kampf gegen die vom Daimler-Vorstand angekündigten Massenentlassungen und Werkschließungen! Aus eigenen Erfahrungen seit unserem siebentägigen selbständigen Streik von 2004 wissen wir, dass wir nur mit einem solchen kompromisslosen Kampf die Kraft haben, unsere Arbeiterinteressen durchzusetzen. Diesen Weg zu gehen ist nicht leicht, und er erfordert Mut und Entschlossenheit – aber einen anderen Weg gibt es für uns Arbeiter nicht.

So wie Ihr erleben auch wir gerade die Untauglichkeit der sogenannten „Zukunftstarifverträge“, die für uns nichts anderes als Lohnverzicht und Arbeitsplatzabbau bedeuteten, während sich die Aktionäre von Daimler oder PSA/Opel immer und immer mehr bereichert haben. Ihre Zusagen von Arbeitsplatzsicherheit und einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen stellen sich jetzt in der Krise als das heraus, was sie wirklich sind: nichts als Lügen und falsche Versprechungen, um uns ruhig zu halten.

Keine Belegschaft, die sich für den Weg des Kampfs entscheidet, wird alleine stehen. Das haben wir seit 2004 immer wieder auch von Euch erfahren. Das gilt heute umso mehr, wo außer Euch und uns noch viele Zehntausende Kolleginnen und Kollegen bei Ford, VW, MAN, Continental und in anderen Konzernen vor der gleichen Situation stehen.

Steffen Reichelt (Mitglied der IGM und Betriebsrat der Liste Offensiv)

Oliver Wähnert (Vertrauensmann der IGM)

Marco Gehrmann (Vertrauensmann der IGM)

Bernd Mietzner (Vertrauensmann der IGM)

Karl-Heinz Wittmann (Vertrauensmann der IGM)

Veröffentlicht unter Uncategorized

Termin

Gütetermin Christian Kowoll gegen Opel Group Warehousing GmbH

wegen drei Abmahnungen

am 09.09.2020 um 10.40 Uhr vor dem Arbeitsgericht im Justizzentrum Bochum

Kundgebung ab 9.30 Uhr vor dem Justizzentrum

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Abmahnung zurückgezogen: erneuter Erfolg von Christian Kowoll, erneute Blamage der Opel-Personalabteilung

Am Freitag, 14.08.2020, fand ein Gütetermin in der Klage von Christian Kowoll gegen seine erneute Abmahnung durch die Personalabteilung der Opel Group Warehousing GmbH Bochum statt, diesmal wegen angeblicher „Arbeitsfehler“. Aufgrund schwerer formaler Fehler ließ der Arbeitsrichter keinen Zweifel daran, dass die Abmahnung keinen Bestand haben würde. Kleinlaut zog Personalleiterin Liane Koslowski die Abmahnung zurück – mal wieder mit der Ankündigung, diese in verbesserter Form neu auszusprechen. Bereits am 17.06.2020 hatte sie eine Abmahnung wegen angeblicher „Störung des Betriebsfriedens“ ebenfalls wegen Formfehlern zurückziehen müssen. Was für eine Blamage!

Beide Abmahnungen sind Teil eines politisch motivierten Mobbings gegen Christian Kowoll als einem kämpferischen Kollegen und Gewerkschafter. Nach Schließung des Opel-Werks I wurde er dreimal gekündigt, da er sich weigerte, sich seinen Arbeitsplatz mit einer Abfindung abkaufen zu lassen. Eine dieser Kündigung wurde offen politisch begründet mit seiner angeblichen Mitgliedschaft in der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands). Alle diese Kündigungen scheiterten vor Gericht, und Christian ist seit dem Herbst 2018 im Opel-Zentrallager in Bochum beschäftigt. Seit dem versucht Opel systematisch, ihn aus dem Betrieb zu mobben und seine Kündigung vorzubereiten – gerade jetzt in einer Situation, in der Opel massive Angriffe auf die Konzernbelegschaft vorbereitet. Neben den oben genannten Abmahnungen erhielt er von der Personalabteilung am 31.07.2020 drei weitere, ebenso abstruse Abmahnungen, gegen die er natürlich bereits ebenfalls Klage eingereicht hat.

Auch dieses Mal fand vor dem Gerichtsgebäude eine kämpferische Solidaritätskundgebung statt mit Kolleginnen und Kollegen vom Solidaritätskreis „Einer für alle – alle für einen“, von Opel und OFFENSIV, der IG Metall und aus weiteren Betrieben.

Genug ist genug – keine Chance für Opels Mobbing gegen Christian Kowoll und andere Kollegen!

 

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Solidarität mit unserem Mitkämpfer Christian Kowoll bei OPEL / Bochum von Daimler Kolleg*innen in Sindelfingen:

Unsere heutige Mitgliederversammlung der „Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen e.V.“ erklärt sich solidarisch mit deinem Kampf gegen erneutes Mobbing gegen dich. Wieder einmal stehst du im Zentrum der Angriffe, die im verschärften Krisenkurs der Automonopole, mit offenen Entlassungen und Werkschließungen drohen und gleichzeitig mit immer fieseren Methoden des Mobbings gegen kämpferische Kollegen vorgehen.

Offensichtlich schmerzt OPEL deine erkämpfte Wiedereinstellung 2019 immer noch empfindlich. Zusammenhalt und Solidarität, Durchhaltevermögen und Offensivgeist waren damals wie heute unsere Trümpfe.Wir Aktive der Internationalen Automobilarbeiterkoordination stärken dir den Rücken und werden diese Methoden breit bekannt machen und angreifen.

Sofortige Rücknahme des Hausverbots und weg mit den Abmahnungen!

Viel Erfolg dir und deinem Solidaritätskreis „Einer für alle – alle für einen!“ aus Sindelfingen. Einstimmig beschlossen von 17 Teilnehmer*innen unseres heutigen Treffens, für den Vorstand Anke und Tobias (iac-sifi@web.de)

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Lieber Kollege Christian,

wir haben von den weiteren drei Abmahnungen gegen dich durch die Opel-Geschäftsleitung gehört und versichern dir hiermit unsere Solidarität! Es ist ein Skandal, wie weit Opel/Neovia das Mobbing gegen dich treibt und erneut versucht dich einzuschüchtern und mundtot zu machen. Dir das nicht gefallen zu lassen und gegen das Mobbing und die Verleumdungen juristisch vor zu gehen ist genau der richtige Schritt und wir stehen geschlossen hinter dir und deinem Kampf. Opel greift damit nicht alleine dich an sondern die gesamte Belegschaft.
Der Druck auf die Belegschaften drückt aus, dass der PSA ​ Vorstand Angst hat dass die
Arbeiter kämpfen, sich gegen Hetze und Entlassungen wehren. Das ist ein Zeichen unserer
Stärke – wenn wir uns zusammenschließen und nicht einschüchtern lassen, können wir
Opel/Neovia die Stirn bieten und in die Offensive gehen! Opel ist sich für keine
Hinterhältigkeit zu schade, um dich als unbequemen und kämpferischen Arbeiter
loszuwerden. Gerade in der jetzigen Situation, in der massive Angriffe auf die Belegschaft
durchgesetzt werden sollen, haben sie Angst vor Leuten wie dir! Das nehmen wir nicht hin
und werden deinen Fall auch weiter unter Kolleginnen und Kollegen bekannt machen.
Lass dich nicht unterkriegen und bleib weiter standhaft im Interesse der gesamten
Arbeiterbewegung.

Mit kämpferischen Grüßen,

die Konzernkoordinierung PSA/GM/Fiat im Rahmen der internationalen
Automobilarbeiterkoordinierung

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Lieber Christian, liebe Kollegen von Opel und Offensiv! 

Dank der Internationalen Koordinierung der Automobilarbeiter IAC haben wir von dem systematischen Mobbing gegen dich und deine Kollegen erfahren. Diese Methode, scheinbar persönliche Schwächen oder Fehler herauszugreifen, um mutige, kämpferische Kollegen mundtot zu machen kennen wir bei Daimler nur allzu gut.

Wir haben in Untertürkheim auch einen Solidaritätskreis mit dem Kollegen Mesut gegründet. Denn wir müssen den Versuchen der Einschüchterung die stärkere Kraft der organisierten Solidarität entgegen setzen.

Behalte dein Rückgrat! Wir stehen in einer Front.

Jörgen Scheller für die Betriebsratsgruppe „Offensive Metaller“ bei Mercedes-Benz Stuttgart-Untertürkheim

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Veröffentlicht unter Uncategorized

Flugblatt

Heute ist unser Flugblatt Nr. 100 erschienen. Aus dem Inhalt:

  • Finger weg vom Tarifvertrag!
  • Opel-Angriffe ganz auf Linie der Metall-Kapitalisten
  • Jetzt aber mal Klartext!
  • „30 Stunden bei vollem Lohn? Und wer soll das bezahlen?“ …
  • Wie Opel Corona missbraucht …
Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Liebe Kolleginnen und Kollegen von TKSE in Duisburg,

mit großer Begeisterung haben wir am Samstag von Eurem Streik und den Protestaktionen erfahren und haben unseren Kollegen sofort davon berichtet. Auch die Zeitung „Stahlkocher“ wurde am Montag vor unserem Zentrallager in Bochum verteilt und hat Euren Kampf breit bekannt gemacht.

Wir können Euch versichern, dass unsere Kollegen Euren Kampf sehr begrüßen und in ihm ein wichtiges Vorbild sehen: auch bei uns wurden mit dem Beginn der Corona-Pandemie und unter ihrem Vorwand alle Leiharbeiter bei Opel in Bochum abgemeldet und bis heute nicht wieder eingestellt. In der Kurzarbeitsphase und vor allem seit ihrem relativen Ende wurde die Arbeit massiv verdichtet. Der Leistungsdruck ist brutal gestiegen, genauso wie die Versuche zur Einschüchterung und Unterdrückung der Belegschaft. So wird Corona missbraucht, um von der kapitalistsichen Weltwirtschafts- und Finanzkrise abzulenken und uns Arbeiterin alle ihre Lasten aufzuerlegen. Tatsächlich sind unsere Kollegen im Werk Rüsselsheim aber schon seit September in Kurzarbeit, als Corona für uns alle noch ein Fremdwort war.

Auch bei uns wachsen aber der Widerstand und das Bewusstsein der Kollegen, sich zu wehren, uns es fanden in den vergangenen Wochen mehrere Informations- und Protestversammungen bei uns statt. Ihr seid in Eurem Kampf bereits einen Schritt weiter gegangen. Das ermutigt uns und fordert uns heraus. Jeden Versuch, Euch einzuschüchtern und Euren Kampf zu unterdrücken, verurteilen wir scharf.

Leider können wir heute Abend nicht bei Euch vor dem Tor sein. Aber die Solidarität und Kampfeinheit von Stahlarbeitern, Bergleuten und Opelanern haben im Ruhrgebiet eine starke Tradition, und werden sie weiterhin haben.

In diesem Sinne viele solidarische Grüße aus Bochum

Steffen Reichelt

(Betriebsrat der Liste Offensiv)

Veröffentlicht unter Uncategorized

Solidarität

Wichtiger Teilerfolg für Christian Kowoll – Auseinandersetzung geht weiter!

Die Abmahnung von Christian wegen angeblicher „Störung des Betriebsfriedens“ musste die PA zurückziehen, sie war unhaltbar. Mal wieder eine Niederlage für Opel! Seine Klage gegen die Strafversetzung ins Bins auf die A-Schicht wurde heute jedoch abgewiesen – hier wird der Kampf gegen die Mobbing-Methoden weitergehen.

Bei einer kämpferischen Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude kam die große Solidarität zum Ausdruck, die jetzt auch weiter gebraucht wird.

Wer einen von und angreift, der greift uns alle an!

Veröffentlicht unter Uncategorized