Sommerfest 2017

Einladung zum traditionellen OFFENSIV-Sommerfest 2017!

Liebe Freunde und Kollegen,

unser diesjähriges Sommerfest von OFFENSIV findet statt am 9. September ab 18 Uhr im Kleingartenverein Flora, direkt gegenüber vom Tor 20 am alten TuZ-Lager (Werk III)!

Kommt alle – wir freuen uns auf jeden von Euch!

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Solidarität

RESOLUTION

Support the right of Jorge Parra, President of the injured Colombian GM workers’ association (ASOTRECOL), to travel to the USA to tell their story, by demanding the immediate reinstatement of his visa.

Whereas:

  1. General Motors engages in unfair and unlawful labor practices in countries around the world – in Brazil, India, Colombia and elsewhere, routinely firing workers who suffer disabling injuries on the job and thereby maximizing its profits at the expense of workers;
  2. GM’s flagrant abuses abroad undermine U.S. autoworkers’ ability to prevent these practices here domestically, on the threat of losing their jobs to foreign competition;
  3. In Colombia, 68 fired injured GM workers formed an association (ASOTRECOL) and, after exhausting all established channels for redress, erected a protest encampment at the U.S. Embassy in Bogota;
  4. These workers under the leadership of the Association’s President, Jorge Parra, took their protest to the U.S. Embassy out of a belief that the Obama administration would require the Colombian government to enforce the labor rights guaranteed in the U.S.-Colombia Free Trade Agreement (FTA) “Labor Action Plan”;
  5. Nearly six years later a handful of these workers continue their encampment and have inspired, by the power of their example, a growing wave of resistance by other injured workers at their former factory, and from other industries across their country;
  6. They and allies in the USA have exposed the failure of the U.S.-Colombia Free Trade Agreement to protect the rights of Colombian workers, even those employed by a company headquartered on U.S. soil which was bailed out by U.S. taxpayers, and was then under U.S. government control;
  7. They, by their dramatic non-violent actions, including hunger strikes (with lips sewn shut), have brought worldwide attention to their fight and thereby inspired a solidarity network to sustain them;
  8. The U.S. Embassy under Ambassador Kevin Whitaker has interfered with this growing cross border solidarity by dissuading official U.S. delegations from visiting the injured workers in their encampment, and by standing behind the brutal 2014 beating of three of the injured workers by Embassy employees in response to a non-violent protest;
  9. The Consulate Office of the Embassy abruptly, arbitrarily and without justification cancelled Jorge Parra’s visa on the eve of his planned 6-state tour May 31- June 19, 2017, violating all protocols and due process by delivering the unsealed form letter to a third party;
  10. On several previous occasions Jorge Parra with the same visa traveled to the USA to report on, and win recognition of, ASOTRECOL’s struggle without incident or interference;
  11. This action deliberately blocks U.S. workers from hearing about the consequences of so-called “Free Trade” agreements on the workers in the “partner” nations – at a time when NAFTA and other agreements are being called into question and are subject to renegotiation; And
  12. The attempt to censor this heroic workers’ struggle is unacceptable as it is aimed at breaking the growing solidarity between the Colombian GM workers and the U.S. workers’ movement, to the detriment of both;

Be it resolved that we will:

  1. Send notice to U.S. Ambassador Kevin Whitaker demanding the immediate reinstatement of Jorge Parra’s visa;
  2. Send notice of our demand to U.S. Congressional representatives responsible for monitoring the implementation of the U.S.-Colombia Free Trade Agreement “Labor Action Plan,” calling on their direct intervention;
  3. Call on the Ambassador and U.S. Congressional representatives to do everything in their power to broker a just settlement between GM/GM Colmotores and ASOTRECOL;
  4. Send financial aid to ASOTRECOL to help sustain them in their struggle; And
  5. Send communications to affiliated labor unions/solidarity organizations to join our efforts, broaden educational outreach and, if necessary, initiate nonviolent solidarity actions to win the reinstatement of Jorge Parra’s visa, and assist ASOTRECOL in winning justice.
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Protesterklärung

Internationalistische Liste/MLPD:

Antikommunistische Unterdrückung mit Staatsschutz und Abmahnungen – das ist Opels „Demokratieverständnis“!

Am 11.5.2017 fand zum Schichtwechsel am Opel-Werk eine Kundgebung des Bochumer Direktkandidaten Klaus Leymann und der Internationalistischen Liste/MLPD statt. Klaus Leymann, selbst Jahrzehnte in der Fertigung im Opel-Werk I und als Betriebsrat von Offensiv im Einsatz, wurde von vielen seiner ehemaligen Kollegen herzlich mit Handschlag begrüßt. Für die MLPD als Arbeiterpartei ist es selbstverständlich, sich – nicht nur im Wahlkampf – direkt an die Arbeiter zu wenden.

Dieses völlig alltägliche, demokratische Recht im bürgerlichen Wahlkampf zählt für die Opel-Geschäftsleitung nicht, wenn es gegen kämpferische und revolutionäre Arbeiterstandpunkte geht! Der Werkschutz wurde offen handgreiflich gegen Teilnehmer der Kundgebung und die Mikrofonanlage und rief die Polizei zur Hilfe. Gegen Klaus Leymann und zwei Mitstreiter wird nun wegen „Hausfriedensbruchs“ ermittelt. In der letzten Woche erhielt der Betriebsrat Steffen Reichelt (Liste Offensiv) eine Abmahnung mit der Androhung einer fristlosen Kündigung, weil er angeblich an der Kundgebung teilgenommen und gegen das Verbot parteipolitischer Betätigung im Betrieb verstoßen habe.

Opel betreibt einzig und allein aus antikommunistischen Motiven eine offene politische Unterdrückung! Gerade angesichts des Verkaufs von Opel an PSA, des chaotischen Anlaufs im neuen Zentrallager 1 und der Stimmung in der Belegschaft macht sie sich mächtig Sorgen um den „Frieden“ im Werk. Glaubt denn ernsthaft jemand, die Geschäftsleitung wäre genauso gegen Wahlkampfstände von den Kapitalistenparteien CDU oder SPD vorgegangen? Das nennt man dann „abgestufte Chancengleichheit“: Während Laschet und Kraft im TV den ganzen Tag bis zum Erbrechen über die Mattscheibe flimmerten, bekam die Internationalistische Liste/MLPD in vier Wochen ganze drei Minuten für zwei Wahlwerbespots und wird dann noch in ihren eigenen Aktivitäten behindert.

Bei früheren Wahlkämpfen haben SPD-Betriebsräte vor Tor 1 völlig ungestört ihr Wahlkampfmaterial verteilt. Das hat Opel nie gestört. Kein Wunder, hat die SPDFührung doch auch der Schließung von Werk I zugestimmt. Dabei war der Platz der Kundgebung so gewählt, dass sich alle Kollegen, die es wollten, aus erster Hand über die Internationalistische Liste/MLPD informieren konnten. Das war auch völlig korrekt: Der Parkplatz ist öffentlich zugängliches Gelände, einschließlich eines eigens für die Bevölkerung aufgestellten Altkleider-Containers. Das eigentliche Werksgelände ist von einem zwei Meter hohen Zaun mit Stacheldraht umgeben, das gar nicht betreten wurde. Das Auftreten von Werkschutz, Polizei und Staatsschutz ist eine massive Wahlbehinderung gegen die Internationalistische Liste/MLPD und der Versuch, kämpferische Kollegen im Betrieb und im Betriebsrat zu kriminalisiern. Für jeden der Rückgrat hat, ist klar, das man so ein Verhalten nicht akzeptieren kann.

  • Sofortige Rücknahme der Anzeigen gegen Klaus Leymann und andere Teilnehmer der Kundgebung!
  • Sofortige Rücknahme der Abmahnung gegen Steffen Reichelt!
  • Keine Chance für Antikommunismus!

Erklärung der Internationalistischen Liste – MLPD

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PSA Opel

Wir dokumentieren einen Artikel aus einem Flugblatt der CGT Mulhouse:

Opel: ein Kauf zum Wohl der Aktionäre!

PSA und GM wollen Opel verkaufen, das Dutzende Fabriken besitzt, über 40.000 Beschäftigte hat und offiziell Verluste schreibt.

Den Medien nach wird der Kauf von Opel PSA 2 Milliarden Euro kosten

PSA hat kein Geld, um unsere Löhne zu erhöhen und beschäftigt Leiharbeiter, hat aber Milliarden zur Steigerung seiner Profite.

Wenn dieses Geschäft erfolgreich verläuft, wird die CGT nicht akzeptieren, dass dies auf Kosten der Beschäftigten in Deutschland und Frankreich geht, sowohl hinsichtlich der Beschäftigung wie auch der Kaufkraft!

Es ist sicher, dass Tavares versuchen wird, die Beschäftigten in Frankreich gegen diejenigen in Deutschland in Konkurrenz zu treiben. Auch wir werden unsere gemeinsamen Interessen über die Grenzen hinweg vorantreiben und verteidigen!

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PSA Opel

Übersetzung des Artikels über die Delegation aus den deutschen Opel-Werken, aus der Zeitung „L‘Est Républicain“ vom 13.05.17

Deutsche Gewerkschafter*innen bei PSA

Nach einem Zwischenstopp in Mulhouse besuchte eine siebenköpfige Delegation von deutschen Opel-Gewerkschafter*innen ihre CGT-„Genoss*innen“ und Arbeiter*innen in Sochaux.

Überraschend, gestern am frühen Nachmittag vorm „Piscine“-Tor des PSA Werks in Sochaux, das Treffen einer Delegation sowohl von CGT-Mitgliedern als auch von deutschen Gewerkschafter*innen. „Ihr Kommen nach Mulhouse war für diesen Freitag Morgen vorgesehen, jedoch nicht hier. Das hat sich erst im letzten Moment ergeben,“ erzählt Jérôme Boussard. Einer der Initiatoren der Bewegung ist Fritz Hofmann, Mitglied des Betriebsrates des deutschen Opel-Standorts Eisenach, gewerkschaftlicher Abgeordneter von IG Metall und Vertreter in der Internationalen Automobilarbeiterkoordination bei General Motors. Er gibt zu: Die Nachricht der Übernahme von Opel durch Peugeot im letzten Februar hat jenseits des Rheins Besorgnis ausgelöst und er hat sofort beschlossen die französischen Kolleg*innen der CGT zu kontaktieren: „Uns trifft das gleiche Schicksal. Man befürchtet, dass Tavares Werke in Frankreich, Deutschland und selbst in Spanien schließen wird. Zudem hat man Angst davor, dass er bestimmte Produktionsschritte an Zulieferer abgibt. Opel in Deutschland zählt annähernd 38000 Personen. Ziel unseres heutigen Besuchs war es, unseren Kolleg*innen aus Mulhouse und Sochaux sowie den Arbeiter*innen zu begegnen, um sich auszutauschen und den Kontakt aufzubauen. Wir müssen uns zusammenschließen. Die internationale Solidarität macht uns stärker!“ Wie dieser letzte Satz lautet auch der Untertitel des Flugblattes, das an die Beschäftigten verteilt wurde, die an diesem frühen Nachmittag den Standort Sochaux verließen.

Aurore Métais, eine der fünf CGT-Sekretär*innen von PSA, teilt diese Einschätzung: „Unsere Sorgen sind die gleichen auf beiden Seiten der Grenze. Wir haben ähnliche Sparten mit vielen Überschneidungen und die Geschäftsleitung sagt uns nichts.“ Dem stimmt Fritz Hofmann zu: „In Deutschland ist es dasselbe. Große Stille vor den Wahlen im September. Man könnte sagen, der Himmel zieht sich zu und die Zukunft ist ungewiss“, formuliert der Gewerkschafter in einem exzellenten Französisch. Gewitterhimmel? Auf der einen Seite der Blitz des Opel-Emblems, auf der anderen die scharfen Krallen des Peugeot-Löwen. Die Gewerkschafter*innen an beiden Rhein-Ufern sind klar entschlossen gemeinsam den Kampf anzutreten, um, so wie es im Flugblatt heißt, „unsere Stellen, unsere Gehälter, unseren sozialen Status zu verteidigen“.

S.B.

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PSA Opel

Arbeiter von PSA und Opel: Internationale Solidarität macht uns stark!

Am Freitag, 12. Mai, besuchten Opel-Arbeiter aus den Werken Bochum, Rüsselsheim und Eisenach ihre Kollegen bei PSA (Peugeot-Citroên) und der Gewerkschaft CGT in Frankreich. Anlass war, nach Bekanntwerden des Verkaufs von Opel durch den amerikanischen Konzern GM an PSA gar nicht erst die bevorstehenden Angriffe auf die Arbeiter abzuwarten – sondern von vornherein die internationale Solidarität und Kampfeinheit der Belegschaften aufzubauen. Schon in den letzten Jahren gab es, ausgehend von der Internationalen Automobilarbeiterkoordination, wichtige Initiativen und gegenseitige Besuche, vor allem im Kampf gegen die Schließung der Werke von Opel Bochum und PSA Aulnay.

Zu dem Treffen in Mulhouse kamen französische Arbeiter und Gewerkschafter aus den Werken Mulhouse, Sochaux und Poissy. Sie betonten begeistert, dass sie ebenfalls die internationale  Zusammenarbeit mit den kämpferischen Kräften bei Opel und in der IGM stärken wollen. Sie sind sich auch sicher, dass der Kauf von Opel durch PSA Angriffe auf alle Werke in Frankreich und Deutschland zur Folge haben wird. Es gab einen ersten Erfahrungsaustausch, Festlegungen für die künftige enge Kommunikation und Vorschläge für eine gemeinsame Erklärung und weitere Besuche – das nächste Mal vielleicht in Rüsselsheim.

Danach verteilte die Delegation von Opel Flyer vor dem Tor des PSA-Stammwerks in Sochaux und knüpfte Kontakte zu den französischen Arbeitern, unterstützt von Kollegen der CGT. Die Freundlichkeit und Offenheit der PSA-Kollegen war beeindruckend, viele bedankten sich für den Besuch. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte noch ein Interview mit einer überregionalen Zeitung.

Schon im letzten Monat gab es in Spanien ein Treffen der Arbeiter von Opel Saragossa und den PSA-Werken in Madrid und Vigo, ebenfalls ausgehend von Aktivisten der Internationalen Automobilarbeiterkoordination.

Das sind hervorragende und ermutigende Schritte hin zu einer internationalen Zusammenarbeit und Koordinierung des Kampfs der Arbeiter von PSA und Opel!

Hier der Link zum Artikel in der Zeitung Est Republicain.

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1. Mai

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