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Christian Kowoll

Viereinhalb Jahre nach Schließung von Opel-Werk I:

Opel muss Christian Kowoll offenbar dauerhaft in Bochum beschäftigen!

Seit viereinhalb Jahren kämpft unser Kollege Christian Kowoll mit unglaublichem Rückgrat und großer Solidarität um seinen Arbeitsplatz im Opel-Zentrallager in Bochum. Nach der Schließung von Opel-Werk I im Dezember 2014 hatte er Aufhebungsvertrag und Abfindung abgelehnt, weil ein Arbeiter sich seinen Arbeitsplatz nicht abkaufen lässt! Dreimal hat Opel ihn gekündigt, dreimal hat Christian seine Kündigungsschutzklagen gewonnen. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass er in Bochum beschäftigt werden muss, weil er beim Auswahlverfahren für die Ersatzarbeitsplätze benachteiligt wurde. Zuletzt war es dann sogar eine Mehrheit des Rüsselsheimer und Bochumer Betriebsrats, die sich gegen Christian stellte und seine Beschäftigung aus rein politischen Gründen ablehnte. Offenbar zu Unrecht: das heutige Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts scheint unsere Einschätzung zu bestätigen, dass der Betriebsrat in Christians Fall überhaupt kein Mitbestimmungsrecht hatte. Eine endgültige Sicherheit wird jedoch erst die Urteilsbegründung bringen.

Was ist der Hintergrund? Jahrelang hatte Christian, zusammen mit vielen Kollegen, unbeirrt gegen die Pläne von GM gekämpft, das Bochumer Opel-Werk I zu schließen. Konsequent lehnte er die damalige Kapitulation des IGM-Vorstands und der Betriebsratsführung ab, die Werkschließung zu akzeptieren und sich mit Abfindungen und „Transfergesellschaft“ seinen Arbeitsplatz und seine Würde abkaufen zu lassen. Weil Opel solche klassenbewussten Arbeiter und Gewerkschafter möglichst aus dem verbleibenden Teile- und Zubehörlager heraussäubern wollte, wurde ihm ein Ersatzarbeitsplatz verweigert, der ihm nach der „Sozialauswahl“ zugestanden hätte. An diesem schmutzigen Vorgehen beteiligte sich auch der damalige Betriebsratsvorsitzende und heutige IGM-Funktionär Murat Yaman. Zeitgleich dazu schloss die IG Metall Christian unter fadenscheinigen Vorwänden nach 25 Jahren sogar aus der Gewerkschaft aus – und das in einer Zeit, in der er die gewerkschaftliche Solidarität am dringendsten gebraucht hätte! Als Christian Kowoll Ende des Jahres 2017 seine vorläufige Beschäftigung im Opel-Werk Rüsselsheim durchsetzte, verweigerte ihm der dortige Betriebsrat seine Zustimmung mit der Begründung, er würde als vermeintliches Mitglied der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) den Betriebsfrieden stören. Was für eine Verdrehung der Wirklichkeit: denn es ist gerade der Opel-Vorstand, der seit Jahren mit Werkschließungen, Massenentlassungen, Lohnraub und Mobbing den angeblichen „Betriebsfrieden“ stört.

Als Opel nach der dritten Niederlage vor Gericht kapitulierte und Christian einen Arbeitsplatz in Bochum anbieten musste, lehnte auch hier der Bochumer Betriebsrat unter Führung von Murat Yaman und später Ralf Bakenecker seine Einstellung zweimal mit nur wenigen Gegenstimmen (u.a. von uns) ab. Mit einer beispiellosen Hetze gegen Christian sollte systematisch der Eindruck erweckt werden, er sei eine Gefahr für die Belegschaft.

Dass sich hier Betriebsräte zum Handlanger für Opel machen und unsere IG Metall mit parteipolitischen und antikommunistischen Motiven missbrauchen, ist ein gewerkschaftspolitischer Skandal ersten Ranges! Eine Gewerkschaftspolitik gegen die Arbeiterinteressen ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

Seit November 2018 arbeitet Christian Kowoll bereits im Bochumer Zentrallager und wurde dort von seinen Kollegen hervorragend aufgenommen. Viele von ihnen unterschrieben in den letzten Tagen bereits eine Aufforderung an die IG Metall, ihn umgehend wieder als Mitglied aufzunehmen. Vier Jahre Kampf gegen die Kündigungen und die Ungewissheit der letzten sechs Monate waren eine enorme Belastung, von der Christian sagt: „Ohne die große Solidarität und Unterstützung meiner Kollegen und Freunde wäre das niemals möglich gewesen!“ Wenn mit dem heutigen Urteil Christians Einstellung in Bochum dauerhaft durchgesetzt sein sollte, dann ist das in erster Linie auch ein Erfolg der Solidarität!

Die war auch der Grund für die Kapitulation von Opel vor dem Kampf gegen die sechs Abmahnungen, die wegen eines Videos der antifaschistischen Solidarität mit dem kämpferischen Kollegen und Vertrauensmann Rainer Weinmann bei Opel in Eisenach ausgesprochen wurden. Damit sollte nicht nur die kämpferische Gewerkschaftsarbeit von OFFENSIV unterdrückt, sondern jeder Kollege eingeschüchtert werden, sich bloß von „den Roten“ fernzuhalten. Vergeblich! Nach der ersten Niederlage vor Gericht zog Opel alle Abmahnungen zurück und verzichtete auf eine Berufung.

Wir von OFFENSIV gratulieren diesen Kollegen und natürlich Christian Kowoll ganz herzlich und freuen uns mit ihnen! Wenn wir gemeinsam kämpfen und konsequent für unsere Arbeiterinteressen einstehen, dann sind wir überlegen!

für die Betriebsratsliste OFFENSIV

Steffen Reichelt (Betriebsrat), Oliver Wähnert (Vertrauensmann der IG Metall), Marco Gehrmann (Vertrauensmann der IG Metall), Bernd Mietzner (Vertrauensmann der IG Metall), Karl-Heinz Wittmann (Vertrauensmann der IG Metall)

190606 Offensiv Opel Bochum – Information – Opel muss Christian Kowoll beschäftigen

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IAWC

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Bergbau

Kumpel für AUF

Schmalhorststraße 1 c, 45899 Gelsenkirchen,

e-mail: kumpel-@gmx.de,

www.minersconference.org

Pressemitteilung

– mit Bitte um Abdruck

„Als wir erfuhren, dass für 71 Bergleute mit Bergmannsversorgungsschein die Kündigung beantragt und dieser zugestimmt wurde, war uns klar, dass wir was machen müssen“ so Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF. Tatsächlich werden die Befürchtungen war, dass die RAG, kaum ist die letzte Zeche Ende letzten Jahres geschlossen worden, erkämpfte Bergmannsrechte abbaut und Versprechungen nicht einhält. Ein Versprechen der RAG war auch, dass keiner ins bergfreie fällt. Tatsächlich erhalten Nicht-Anpassungsberechtigte zum Ende des Monats ihre Kündigungen. Fakten werden geschaffen, dass mit der Verfüllung von Schächten begonnen und die Wasserhaltung auf AV eingestellt wurde, so dass man an den Giftmüll, der unter Tage gelagert ist, nie mehr dran kommt. Damit wird wider besseren Wissens eine regionale Trinkwasserkatastrophe provoziert. Kumpel für AUF ruft deshalb zur 2. Bergarbeiterdemonstration auf: Damit darf die RAG nicht durchkommen! Aktiver Widerstand ist angesagt! So darf man mit der Lebensleistung der Kumpel nicht umgehen! So darf sich die RAG nicht aus dem Staub machen!

Die Demonstration findet statt am Samstag, den 15. Juni 2019 um 11 Uhr in Bottrop, Prosperstraße/Ecke Ostring, 11:30 Uhr Demonstration durch Bottrop-Batenbrock, 12:30 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Berliner Platz.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage von Kumpel für AUF www.minersconference.org

Glück auf!

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IAWC

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Solidarität

+++ EILMELDUNG +++ EILMELDUNG +++ EILMELDUNG +++

Opel hat heute dem Arbeitsgericht Bochum mitgeteilt, dass alle sechs Abmahnungen wegen des antifaschistischen Solidaritätsvideos aus den Personalakten unserer Kollegen entfernt werden. Die Gerichtstermine in der kommenden Woche finden daher nicht statt!

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Solidarität

Klarer Sieg von OFFENSIV gegen Opel wegen Unterdrückung antifaschistischer Solidarität!

Mit heutigem Urteil hat das Arbeitsgericht Bochum entschieden, dass die Abmahnung unseres Kollegen Finn Hofmann durch die Opel Group Warehousing GmbH aus der Personalakte zu entfernen ist. Das ist ein bedeutender Sieg gegen die Abmahnung unserer antifaschistischen gewerkschaftlichen Solidarität durch die Opel Group Warehousing GmbH und deren Personalleiterin Liane Koslowski!

Was war der Hintergrund? Im November 2018 wurde der Eisenacher Opelaner und Vertrauensmann Rainer Weinmann Zielscheibe einer feigen Attacke von Faschisten. Der Betriebsrat und die Vertrauenskörperleitung der IG Metall bei Opel Eisenach zeigten sich umgehend solidarisch mit unserem Kollegen. Im Sinne des gewerkschaftlichen Antifaschismus solidarisierten sich spontan auch mehrere Bochumer Opelaner. Sie erstellten ein Video mit solidarischen Grüßen an ihren Kollegen, um ihm in dieser Auseinandersetzung den Rücken zu stärken.

Die Bochumer Personalabteilung sprach daraufhin sechs Abmahnungen aus unter dem Vorwand eines „Film- und Fotografierverbots“. Sie drohte uns und unseren Kollegen mit „weiteren arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu einer Kündigung“. Dieses „Film- und Fotografierverbot“, falls es aufgrund einer fehlenden Betriebsvereinbarung überhaupt Bestand haben sollte, spielt bei Opel in Bochum gar keine ernsthafte Rolle. Zu Dutzenden finden sich im Internet und sogar auf dem firmeneigenen Server zahlreiche Fotos von gewerkschaftlichen und politischen Aktionen anderer Betriebsratslisten, sowie auch von betrieblichen Führungskräften zu rein privaten Anlässen.

Was ist der wahre Grund? Die Auseinandersetzung fällt nicht zufällig in eine Zeit, in der im PSA/Opel-Konzern massenhaft Arbeitsplätze vernichtet und die Belegschaften erpresst werden. Die sechs Abmahnungen sind nichts anderes als ein weiterer Versuch, OFFENSIV für seine kämpferische und kritische Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit zu sanktionieren. Dass Opel dadurch eine klare und mutige Positionierung von Arbeitern gegen Faschisten und faschistischen Terror gleich mit unterdrückt, ist unerträglich und muss Konsequenzen haben! Unser Kollege Finn Hofmann brachte es heute vor Gericht auf den Punkt: „Dieses Thema ist viel zu ernst, als dass die Personalabteilung damit Politik machen darf, um eine kämpferische Gewerkschaftsgruppe mit Abmahnungen zu überhäufen! Stattdessen hätte ich mir doch Unterstützung erwartet!“

In den letzten drei Jahren wurden gegen uns und unsere Kollegen von OFFENSIV nun mittlerweile zehn Abmahnungen bzw. schriftliche Rügen ausgesprochen. Keine einzige davon hatte vor dem Arbeitsgericht Bochum und dem Landesarbeitsgericht Hamm Bestand. Die gleiche Personalabteilung, die aktuell reihenweise Kollegen wegen angeblicher Minderleistung zu Personalgesprächen zitiert und systematisch einschüchtern will, weiß sich offenbar nicht mehr anders zu helfen. Wir von OFFENSIV haben gerade in dieser Situation jedenfalls Besseres zu tun, als uns ständig mit Gerichtsterminen zu befassen!

Nach dieser eindeutigen Niederlage von Opel fordern und erwarten wir, dass auch die fünf weiteren Abmahnungen, die in dieser Angelegenheit ausgesprochen wurden, umgehend zurückgezogen werden!

Keinen Fußbreit den Faschisten – keine Unterdrückung und Bestrafung von antifaschistischer Solidarität!

für OFFENSIV

Steffen Reichelt, Oliver Wähnert, Marco Gehrmann, Bernd Mietzner

190509 Offensiv – Sieg gegen Unterdrückung antifaschistischer Solidarität durch Opel

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Flugblatt

Heute ist unser neues Flugblatt Nr. 92 erschienen und wird im Zentrallager verteilt.

Aus dem Inhalt:

  • Von wegen „Sicherheit bis 2023“ …!
  • Offener Brief von OFFENSIV an unsere Kollegen bei PSA und Opel wegen den sechs Abmahnungen
  • Tatort Warehouse
  • Termine und Ankündigungen
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1. Mai

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie in der Vergangenheit haben wir von OFFENSIV auch in diesem Jahr wieder eine Auftaktkundgebung vor der Mai-Demonstration des DGB angemeldet. Beginn ist um 9.30 Uhr, der Ort wie üblich vor dem Deutschen Bergbaumuseum. Danach werden wir uns natürlich in unsere gemeinsame DGB-Demonstration einreihen, die um 10.15 Uhr beginnt.

Damit wir Arbeiter und Arbeiterinnen am 1. Mai selbst zu Wort kommen, freuen wir uns wie immer über viele und vielfältige Beiträge an unserem offenen Mikrofon, sowie über Eure breite Teilnahme!

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Offener Brief

Offener Brief an unsere Kolleginnen und Kollegen bei PSA und Opel in Deutschland und Europa

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir schreiben euch, weil wir den Kontakt zu euch vertiefen und euch informieren wollen über den ungeheuerlichen Vorgang, dass sechs Bochumer Opelaner von der Personalabteilung eine Abmahnung wegen antifaschistischer Solidarität mit einem Eisenacher Opel-Kollegen erhalten haben! Unsere Erfahrungen zeigen: die Kapitalisten vernetzen sich international, daher ist die internationale Solidarität für uns Arbeitern dringend notwendig und unverzichtbar! Wie Ché sagte: „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“. Solidarität ist für uns keine Phrase, wir leben sie!

Zur Vorgeschichte und zum Vorgang: Nach der Schließung unseres Werks in Bochum Ende 2014 hat unser ehemaliger Bochumer Kollege Rainer Weinmann, wie viele andere Kollegen auch, Bochum verlassen und ist in das Opel-Werk in Eisenach gewechselt. Er wurde dort hervorragend aufgenommen und hat sich gut eingelebt. Er teilt seinerseits gerne die Erfahrungen, die er in Bochum mit der Werkschließung und dem Kampf dagegen gemacht hatte, zumal Eisenach aktuell vor einer ähnlichen Situation steht. Im November letzten Jahres verschandelten Faschisten das Fahrzeug unseres Kollegen Rainer mit Aufklebern. Das reihte sich ein in mehrere solcher Vorfälle in Eisenach wie Morddrohungen, Steinwürfe und Schmierereien gegen Antifaschisten. Als wir davon erfuhren war es für uns selbstverständlich, unserem Kollegen den Rücken zu stärken und uns solidarisch zu positionieren, da wir faschistische Übergriffe in keiner Weise zulassen können! So haben wir hier in Bochum ein Video erstellt mit solidarischen Grüßen und aufmunternden Worten und es ihm zukommen lassen. Als die Personalabteilung das Video in die Hände bekam, hatte sie – anstatt sich der Solidarität anzuschließen – nichts Besseres zu tun, als sechs beteiligte Kollegen abzumahnen wegen eines angeblichen Film- und Fotoverbots! Auch dieser Vorgang reiht sich ein in zahlreiche Versuche, kämpferische und fortschrittliche Kollegen im Werk zu unterdrücken. Mit solchen Maßnahmen versucht der Vorstand von PSA/Opel, dem Kampf der gesamten Belegschaft gegen das Ausbeutungsprogramm PACE die Spitze zu brechen. Gegen diese Abmahnungen zogen die sechs Kollegen vor Gericht. Auch bei den Gerichtsterminen sind wir solidarisch und unterstützen die Kollegen. Die Verhandlungen und Urteile werden im Mai erwartet. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch mit den Kollegen solidarisch erklärt! Angesichts dessen, dass sowohl bei uns in Deutschland als auch in Frankreich faschistische Hetze erneut salonfähig gemacht werden soll, müssen wir uns positionieren, solidarisieren und deutlich machen, dass wir Arbeiter uns das nicht gefallen lassen! Gerade wir Arbeiter und Gewerkschafter müssen die Rechtsentwicklung vieler Regierungen und eine schleichende Verbreitung des Faschismus bekämpfen und stoppen. Diesen „Beifang“ des Kapitalismus und ihn selbst erledigen wir nur, wenn wir ihn offen bekämpfen!

Es ist wichtig, dass wir uns organisieren gegen Erpressung, Leistungsdruck, Lohndumping, Ausbeutung, menschenunwürdige Bedingungen wie Leiharbeit und die Vernichtung unserer Arbeitsplätze, die genauso wichtig sind, wie eine intakte Umwelt. Das alles geht vor allem zu Lasten unserer Jugend!

Mit großen Interesse beobachten wir die französische Streikkultur und aktuell die Proteste der Gelbwesten mit Beteiligung vieler Gewerkschafter. Das zeigt uns, wie wichtig die solidarische Vernetzung über Ländergrenzen hinweg ist. So schafft man eine große, gesellschaftsverändernde Protestbewegung, die medial und gesellschaftlich Aufmerksamkeit erregt und breit diskutiert wird.

Darauf wollen wir weiter aufbauen. Gerade weil versucht wird, uns gegeneinander auszuspielen und so immer mehr Profit aus den Belegschaften herauszuquetschen. Wir würden uns freuen, den Kontakt mit euch zu vertiefen. Hervorragend wird das auch möglich sein anlässlich der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die im Februar 2020 in Südafrika stattfindet. Wir bereiten sie auch in Europa gemeinsam vor und organisieren so den Kontakt untereinander.

Weitere Informationen dazu unter http://www.automotiveworkers.org, zu unserer Arbeit unter offensivbochum.wordpress.com.

Solidarische Grüße aus Bochum

eure Kolleginnen und Kollegen von OFFENSIV

(Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit bei Opel in Bochum)

190409 Offensiv – Offener Brief zu Abmahnungen

190409 Offensiv – lettre

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Gerichtstermin

Der Gerichtstermin am Arbeitsgericht Bochum im Beschlussverfahren Opel Group Warehousing GmbH gegen Betriebsrat wegen Beschäftigung von Christian Kowoll wurde erneut verschoben und findet nun am Donnerstag, 06.06.2019, um 11.45 Uhr im Saal A1.22 statt!

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