Solidarität

Für die sofortige Beschäftigung von Christian Kowoll im Opel-Zentrallager Bochum!

Wir als Vertreter der internationalen Automobilarbeiterkoordination in den Opel-Werken Rüsselsheim, Eisenach und Bochum fordern die sofortige Beschäftigung von Christian Kowoll im europäischen Zentrallager Bochum.

Christian kämpft seit vier Jahren, seit der Schließung der Fahrzeugfertigung von Opel in Bochum, erfolgreich gegen seine Kündigung und hat mit großer Solidarität alle drei Kündigungsschutzklagen gewonnen. Damit ist Christian zu einem Symbol geworden für den Kampf um jeden Arbeitsplatz und dafür, dass ein Arbeiter seinen Arbeitsplatz nicht verkauft! Als einer der kämpferischen Kollegen, die bis zum Schluss unbeirrt gegen die Schließung vom Bochumer Opel-Werk I gekämpft haben, soll Christian mit diesen Kündigungen gemaßregelt werden.

Nachdem Opel juristisch auf ganzer Linie verloren hat, geben sich nun führende Betriebsräte wie Uwe Baum (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in Rüsselsheim) und Murat Yaman (Betriebsratsvorsitzender in Bochum) dafür her, seine Beschäftigung aus parteipolitischen Motiven zu verhindern, weil er als angebliches Mitglied der MLPD (Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands) den Betriebsfrieden störe. Wir fordern alle zuständigen Gremien unserer IG Metall und die Betriebsräte in Rüsselsheim und Bochum auf, den Kollegen in seinem berechtigten Kampf zu unterstützen und sich persönlich bei ihm zu entschuldigen, anstatt ihm weiterhin in den Rücken zu fallen!

Für die sofortige Beschäftigung von Christian Kowoll im Opel-Zentrallager Bochum!

Rüsselsheim, 28. Oktober 2018

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