8. März

OFFENSIV wünscht allen Frauen, und insbesondere unseren Kolleginnen im Zentrallager Bochum, alles Gute zum Internationalen Frauentag!

 

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BR-Wahl ’18

 Am 14. März Liste 2 – OFFENSIV wählen !

 

 

 

 

Hier unser Programm für die BR-Wahl 2018!

Unsere Kandidaten:

  1. Steffen Reichelt (Betriebsrat)
  2. Oliver Wähnert (Vertrauensmann)
  3. Marco Gehrmann (Vertrauensmann)
  4. Bernd Mietzner (Vertrauensmann)
  5. Kalle Wittmann (Vertrauensmann)
  6. Mariola Zajac
  7. Dirk Kobusch
  8. Jaroslaw Zajac
  9. Finn Hofmann
  10. Andreas Gniech
  11. Claus Hamm
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Flugblatt

Heute ist unser neues OFFENSIV-Flugblatt Nr. 87 erschienen und im Zentrallager verteilt worden.

Aus dem Inhalt:

  • Mogelpackung Tarifeinigung
  • „Wir Gemeinsam“ verhindert Persönlichkeitswahl und täuscht die Kollegen – am 14. März Liste OFFENSIV wählen
  • Leiharbeiter raus – polnische Kollegen rein (in die Bruchbude)?
  • Internationaler Informationsrundbrief GM-PSA Nr. 13 (Auszüge)
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BR-Wahlen

Automobiler sagen nein zu Faschisten und Neonazis – in den Betrieben und im Betriebsrat !

In den lokalen Zeitungen berichteten Sie in den letzten Tagen über das Treiben von Neonazis bei Daimler und im Betriebsrat, der faschistischen Gruppe „Zentrum“ im Werk Untertürkeim. Diese streben an, bei den kommenden Betriebsratswahlen in Untertürkeim, Sindelfingen und Rastatt weiter Fuß zu fassen.

Wir, Beschäftigte im Werk Sindelfingen und langjährige IGM´ler, zum großen Teil mit Mandat, erklären unsere Abscheu und unseren entschlossen Willen, allen neonazistischen, fremdenfeindlichen und antigwerkschaftlichen Kräften den Kampf anzusagen.

Wir sagen NEIN zu diesen Kräften, denn unsere Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung lehrt uns, Faschismus und Neonazis sind die Kräfte des Großkapitals gegen alle demokratischen freiheitlichen Kräften und die Arbeiterbewegung. Sie brachten uns Krieg und Verderben in der Geschichte.

Und heute sind die Kräfte des Zentrums bekannte Neonazis, NSU-Unterstützer, Ausländerfeinde, und deren Verbündete sind AfD-Höcke und Pegida-Gründer Bachmann. Was will das Zentrum ? Den erklärten Kampf gegen alle linken Kräfte, gegen die Einheitsgewerkschaft IGM und gegen unsere ausländischen Kollegen und Kollegen. Arbeitsplätze nur für Patrioten. Desweiteren uneingeschränkt für den Diesel-Motor, obwohl, neben den bewiesenen kriminellen Machenschaften des VW Konzerns an der Spitze, jetzt Mensch- und Tierversuche bekannt wurden. Sie sprechen sich scheinheilig gegen die Globalisierung à la  Trump aus und für Nationalismus und Patriotismus.

Das ist ganz im Sinne der Großkonzerne und der Berliner Parteien, welche massiv nach rechts gerückt sind. Und da sind starke kämpferische Gewerkschaften und Belegschaften ein Dorn im Auge des Systems.

Das Zentrum greift scheinheilig das Co-Management einiger Betriebsrats- und Gewerkschaftsfunktionäre an, fordert aber unverhohlen die Zerschlagung unserer Gewerkschaft, der IGM. Das ist ganz im Sinne des Monopolkapitals.

Wir dagegen, Daimler-Beschäftigte, IGM´ler, sagen, wir brauchen eine starke kämpferische IGM, in der alle antifaschistischen, demokratischen, ausländischen und deutschen Kollegen, junge und alte ihren Platz haben. Eine IGM, in der es keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse geben kann, und eine IGM, die internationale Solidarität und den Zusammenhalt aller Automobiler fördert. Gerade die aktuelle Tarifrunde zeigt doch die Entschlossenheit, dass wir gemeinsam und solidarisch, ob ausländischer oder deutscher Kollege/Kollegin, bei den Streiks für unsere Interessen einstehen.

Und Zentrum will genau im Dienste der Großmonopole diesen solidarischen Zusammenhalt schwächen und die Einheitsgewerkschaft zerstören.

Nein zu den Neonazis in Betrieb und Gesellschaft, Verbot und Auflösung aller neonazistischen/faschistischen Parteien und Gruppierungen/Vereine.

Ja zur Solidarität aller Automobiler in der Welt und starken kämpferischen Gewerkschaften!

Klaus-Jürgen Hampejs

Pressesprecher: Verein der Freunde der internationalen Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen e.V.

Gärtringen

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Flugblatt

Heute ist unser neues OFFENSIV-Flugblatt Nr. 86 erschienen und im Zentrallager verteilt worden.

Aus dem Inhalt:

  • Betriebsratswahl: Wir von OFFENSIV stehen zu unserem Wort!
  • Unsere Prinzipien der OFFENSIV-Betriebsräte
  • Tarifrunde Metall & Elektro: Wer B sagt, muss auch A sagen!
  • Was hast du zu verbergen, Murat?
  • „Weihnachtsgeschenk“ für Personalabteilung: Zwei Niederlagen vor dem Arbeitsgericht
  • Rechtswidrige Kettenkündigung von Opel gegen Christian Kowoll

 

Hier die vollständige Fassung von zwei im Flugblatt gekürzten Artikeln:

 

Rechtswidrige Kettenkündigung von Opel gegen Christian Kowoll

Schon seit über drei Jahren wehrt sich Christian Kowoll mit unglaublichem Rückgrat gegen seine Kündigung nach der Schließung von Werk I. Mit Erfolg: im November 2016 hatte das Landesarbeitsgericht Hamm seine Kündigung für unrechtmäßig erklärt und bestätigt, dass Christian bei der „Sozialauswahl“ für die 245 Arbeitsplätze im Werk III betrogen worden war! Das interessiert Opel offenbar alles nicht, und sie sprachen eine erneute Änderungskündigung aus. Auch dagegen klagt Christian natürlich und hat nur unter Vorbehalt vorläufig seine Arbeit in Rüsselsheim angetreten. Sein nächster Prozess findet am 20. März 2018 in Hamm statt.

Jetzt der Hammer: Am 17. Januar bekam Christian eine dritte Kündigung mit Frist bis Ende August. Das sind rechtswidrige Trotzkündigungen! Offenbar hat Opel solche Angst vor einer erneuten Niederlage, dass die Konzernleitung nun alles versucht, um Christian durch Mobbing mürbe zu machen. Vergeblich! Auch gegen diese dritte Kündigung geht er natürlich vor. Auch sie wird keinen Erfolg haben, weil er dabei auf die volle Solidarität von OFFENSIV und vielen anderen Kollegen zählen kann! Wir fordern die Opel und die Opel Group Warehousing GmbH auf, dieses Mobbing sofort zu beenden und Christian endlich im Bochumer Lager zu beschäftigen!

Übrigens: Vor Gericht hat der Opel-Anwalt immer behauptet, sie könnten Christian gar keinen Arbeitsplatz im TuZ beschaffen, weil das ein rechtlich eigenständiges Unternehmen wäre. Wie lächerlich! Das hat Opel nicht davon abgehalten, ihm die dritte Kündigung aus Rüsselsheim durch zwei Mitarbeiter des Bochumer Werkschutzes persönlich überbringen zu lassen!

Darauf verpflichten wir uns: Die Prinzipien der OFFENSIV-Betriebsräte

  1. Betriebsräte gehören an die Basis. Um einem Abheben entgegen zu wirken, werden unsere OFFENSIV-Betriebsräte eine vollständige Freistellung ablehnen und einen Teil ihrer Arbeitszeit in der Produktion arbeiten.
  2. Keine Mauscheleien und Geheimratspolitik mit der Geschäftsleitung! Grunsätzlich keine wichtigen Beschlüsse im Betriebsrat ohne vollständige Information und ausreichende Zeit zur Diskussion in der Belegschaft.
  3. Wir lehnen jegliche Vergünstigungen und Privilegien zur persönlichen Bereicherung ab. Wir sind unbestechlich und nehmen keine Sonderzahlungen an. Die OFFENSIV-Betriebsräte haben ihre Lohngruppen behalten. Pöstchenjäger und wer nur seine eigene Haut retten und weg von der Arbeit will, haben im Betriebsrat nichts zu suchen!
  4. Für eine offene und ehrliche Diskussion mit sachlichen Argumenten. „Einheit im Betriebsrat“ ist kein Wert an sich. Einheit in wessen Interesse? Das Klima wird nicht durch unterschiedliche Auffassungen versaut, sondern durch Diffamierung von Personen. Wir warden jegliche Verleumdungen und unsachlichen Behauptungen gegen unsere Betriebsräte und andere Kollegen entscheiden zurückweisen.
  5. Wir werden gegenüber der Belegschaft regelmäßig Rechenschaft über unsere Betriebsratsarbeit ablegen. Dazu haben die OFFENSIV-Betriebsräte im Werk halbjährliche Rechenschaftsberichte veröffentlicht und Treffen von OFFENSIV genutzt.
  6. Wir verpflichten uns, den Kampf der Belegschaft in allen ihren Anliegen zu fördern und zu unterstützen und arbeiten dazu aktiv in der IG Metall.
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IG Metall

Offener Brief an die IG Metall Ortsverwaltung Bochum/Herne

Für eine demokratische Urwahl der IGM-Reserveliste bei Opel!

Lieber Volker, liebe Eva,

wir begrüßen ausdrücklich den Vorschlag, zur Betriebsratswahl 2018 bei Opel eine Reserveliste der IG Metall aufzustellen. Schon viel zu lange sind Betriebsrat, VK-Leitung und Vertrauenskörper in unserem Betrieb in verschiedenste Listen gespalten. Das schwächt unsere Einheit, die wir gerade in den kommenden Auseinandersetzungen nach dem Kauf durch PSA dringend benötigen werden. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Listen eingereicht und damit, entgegen dem breiten Wunsch der Kolleginnen und Kollegen, eine Persönlichkeitswahl verhindert. Es ist höchste Zeit, dass wir IGM-Mitglieder dieser Spaltung mit einer gemeinsamen Liste etwas entgegen setzen!

Aus diesem Grund fordern wir Euch dringend auf, bei der Aufstellung dieser Liste tatsächlich auch breiteste gewerkschaftliche Demokratie zu verwirklichen. Eine Urwahl aller Gewerkschaftsmitglieder zur Aufstellung der Liste würde bei einem Organisationsgrad von 85% den Willen der gewerkschaftlichen Basis am stärksten zum Ausdruck bringen! Nicht nur unsere Kolleginnen und Kollegen bei Opel in Eisenach zeigen uns momentan, wie das geht.

Die Ablehnung einer Urwahl durch Murat auf der Vollkonferenz der Vertrauensleute am 26. November und durch Volker auf der Betriebsversammlung am 16. Dezember ist für uns unverständlich und nicht zu akzeptieren. Eine Ablehnung dieses demokratischen Verfahrens ohne jedes inhaltliche Argument schürt bei uns und vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen nur den Verdacht, dass damit die bestehenden Mehrheitsverhältnisse im Betriebsrat geschützt werden sollen.

Wir treten entschieden ein für breiteste gewerkschaftliche Demokratie. Das sagen wir ganz klar auch im Hinblick auf mögliche künftige Vorwürfe eines „gewerkschaftsschädigenden Verhaltens“. Schädlich für unsere IG Metall wären aber nur die taktischen Manöver weniger im eigenen Interesse.

Mit solidarischen Grüßen,

Marco Gehrmann (Vertrauensmann), Dieter Hillmann (Vertrauensmann), Bernd Mietzner (Vertrauensmann), Steffen Reichelt (Betriebsrat), Heinz Sokolowski (Vertrauensmann), Oliver Wähnert (Vertrauensmann), Karl-Heinz Wittmann (Vertrauensmann)

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Einladung

  

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OFFENSIV wünscht euch ein kämpferisches und erfolgreiches neues Jahr 2018!

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Solidarität

Solidarische Grüße aus Bochum

Liebe Eisenacher Kolleginnen und Kollegen,

zu Eurer heutigen Betriebsversammlung schicken wir Euch herzliche und solidarische Grüße aus Bochum. Vor einem Jahr waren wir zusammen mit Kollegen aus Rüsselsheim vor Eurer Betriebsversammlung, um Euch im Kampf gegen die drohende Werkschließung zu unterstützen. Auch wir können uns sehr genau daran erinnern, wie an diesem Tag der Opel-Vorstand mit der Zusage für den Mokka X die angebliche Rettung von Eisenach verkündete. Welchen Wert diese Zusage hatte, wissen wir alle heute sehr genau. Dieses falsche Versprechen sollte Euch nur vom berechtigten und notwendigen Kampf um Eure Arbeitsplätze und Euer Werk abhalten. Heute machen Tavares und Lohscheller wieder scheinbar große Versprechungen – und wieder geht es nur darum, uns hinzuhalten und gegeneinander auszuspielen.

Bei uns in Bochum werden seit Monaten weit über 100 Kollegen aus Leiharbeitsfirmen beschäftigt. Mit ihren Niedrigstlöhnen versucht Opel, das Tarifgefüge in unserem Warenverteilzentrum zu zerschlagen. Jetzt sind dem Vorstand von PSA und Opel selbst die Leiharbeiter zu teuer. Viele von ihnen sollen zum Jahresende abgemeldet und in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Soviel zur Lüge von Lohscheller, es gäbe keine betriebsbedingten Kündigungen! Um unsere Leiharbeiter-Kollegen zu ersetzen, sollen offenbar Kollegen aus Eisenach und Gliwice gezwungen werden, Familie und Freunde zurück zu lassen und als Wanderarbeiter bei uns in Bochum zu arbeiten. Wenn Ihr gegen diese Pläne des Vorstands den Kampf aufnehmt, habt Ihr unsere ganze Solidarität. Wenn Ihr aber nach Bochum kommen solltet, dann seid Ihr hier herzlich willkommen, und wir werden das nutzen, die Einheit und den Zusammenhalt der Konzernbelegschaft weiter zu festigen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor einem Jahr im Dezember wurde uns Bochumern der Zutritt zu Eurer Betriebsversammlung von der Werksleitung verwehrt. Leider gab es damals auch keine Unterstützung durch Euren Versammlungsleiter. Wir wissen, dass seit Jahren im ganzen Konzern, und leider auch in unserer IG Metall, gegen die Bochumer gehetzt wird: wir seien selber Schuld an der Werkschließung, weil wir 2013 den sogenannten „Sanierungstarifvertrag“ abgelehnt haben. Dieser Vertrag, mit dem wir Bochumer unsere eigene Werkschließung unterschreiben sollten, war damals übrigens von Berthold Huber führend ausgearbeitet worden. Heute wissen wir besser als je zuvor, dass unser klares Nein zu dieser Erpressung völlig richtig war. Am vergangenen Dienstag vor drei Jahren lief in Bochum das letzte Auto vom Band. Bis heute sind rund 1 000 unserer Kollegen weiterhin ohne Arbeit. Die Versprechungen, die Euch sowie den Kollegen in Rüsselsheim und Kaiserslautern damals gemacht wurden, sind heute das Papier nicht mehr Wert, auf das sie geschrieben wurden.

Wir alle können und müssen unsere Lehren daraus ziehen, und die richtigen Entscheidungen treffen: Nie wieder dürfen wir eine solche Spaltung der Konzernbelegschaft zulassen. Wenn wir uns im ganzen Konzern und auch mit unseren französischen und spanischen Kollegen bei PSA zusammenschließen und gemeinsam den Kampf um unsere Arbeiterinteressen, für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Familien aufnehmen, dann können wir die Pläne des Vorstands verhindern! Solange wir noch Autos produzieren und Ersatzteile ausliefern, solange haben wir auch die Macht, gegen Werkschließungen, Arbeitsplatzvernichtung und Lohnraub zu kämpfen – eine andere Sprache verstehen die Kapitalisten von PSA und Opel nicht.

Glück auf!

Mit den besten Grüßen von OFFENSIV aus Bochum

Steffen Reichelt (Betriebsrat der Liste OFFENSIV)

Raymund Körber (Vorstand von OFFENSIV)

171207 Offensiv – Solidarische Grüße an Eisenacher Kollegen

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Flugblatt

Ab sofort ist unser neues Flugblatt Nr. 85 online und wird im Betrieb verteilt!

Aus dem Inhalt:

  • BR-Wahl 2018: Wir brauchen mehr Demokratie, nicht weniger!
  • Demokratische Urwahl einer IGM-Reserveliste – was ist das, und wie geht das?
  • Letzte Meldung: Tavares macht Druck und will Geld zurück!
  • Internationaler Informationsbrief GM-PSA Nr. 12 (Auszüge)
  • Nach Jamaica: Offene politische Krise jetzt entschlossen ausnutzen!
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