„Was bleibt…“

Jetzt neu erschienen:

Was bleibt…? 10 erkämpfte Jahre Opel Bochum 2004 bis 2014

Opel_Buch_Cover_643x245mm.indd„Dieses Buch dokumentiert die hart erkämpften letzten zehn Jahre des Bochumer Opel-Werk 1 von 2004 bis 2014. Dabei ist es kein Buch über Autos, kein Buch über Mana­ger und kein Buch über Be­triebsratsfunktionäre. Es ist ein Buch über Arbeiter. (…)

Wir haben dieses Buch nicht geschrieben. Wir geben nur das heraus, was zig Kolleginnen und Kollegen über die Jahre erarbeitet und gesammelt haben. Das Buch dokumen­tiert Flugblätter, Reden, viele Bilder und bisher unveröf­fentlichte Originaldokumente. Es lädt zum Blättern und Nachdenken, Erinnern und in die Zukunft Schauen ein.“

(aus dem Vorwort)

Buchausgabe: 144 Seiten, Preis: 17,50 € (Hardcover), ISBN: 978-3-88021-437-8

E-Book: Preis: 13,99 €, ISBN: 978-3-88021-438-5

Erhältlich über den Verlag Neuer Weg, People to People oder über uns.

Erste Meinungen zum Buch:

„In den Jahren 2004 bis heute 2016 habe ich nahezu täglich, manchmal sogar stündlich verfolgt, welch einen aufregenden, mitreißenden, schwierigen und dennoch hervorragenden Kampf die Kollegen von OFFENSIV führten, zusammen mit euren Kolleginnen und Kollegen bei Opel Bochum. Sie setzten Zeichen, neue Maßstäbe, gingen neue Wege im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze überwanden viele Steine und Knüppel im Weg. In meiner Nachbarschaft und Bekanntenkreis hier im Schwäbischen war es selbstverständlich, diese Erfahrungen über ein Jahrzehnt zu propagieren, Spenden für eure Streikkasse zusammeln, Unterschriften, Auseinandersetzungen über euren Weg zu führen. Denn was „dort oben“ geschah, wurde hier von sehr vielen Arbeiterinnen und Arbeitern mit großer, oft größter Aufmerksamkeit verfolgt. Auch heute noch spielt euer Kampf im Bewußtsein vieler eine bedeutende Rolle, insbesondere wenn Gedanken überwunden gehören: unser Kampf bringt letztlich nichts, die machen doch was sie wollen, usw. Eure großartige Dokumentation ist einfach wunderbar, ermutigend, und gehört in die Hand von all den Kolleginnen und Kollegen hier, die mit eurem Kampf auf die eine oder andere Art verbunden waren und sind – und darüber hinaus. Eure Dokumentation fordert dazu heraus. Diese Dokumentation studieren, neu aus ihr lernen, sie verbreiten – Das ist Teil davon, die Fackel weiterzutragen. Danke!“ (Martin Kasprik, Albstadt)

„Das neu erschienene Buch „Was bleibt…“ ist richtig gut gelungen! Und zwar aus drei Gründen: Über WAZ und Stadtspiegel hast du nur ein Zerrbild der Vorgänge bei Opel erfahren in dem Sinne, Opel kann ja leider nicht anders als das Werk zu schließen und Einenkel ringt mit der Opel-Spitze um einen fairen Ausgleich und das ist alles alternativlos. Natürlich findet sich dieses Zerrbild in Gesprächen im eigenen Umkreis wieder. Da wirkt jetzt das Buch als Augenöffner! Dann macht das Buch klar: Die Belegschaft war bereit, für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen und es waren Einenkel und Co, also Leute in den eigenen Reihen, die mit „es ist noch zu früh…jetzt ist es zu spät“ diese Kampfbereitschaft bewusst nicht genutzt, sondern ins Leere laufen ließen. Das Buch hilft also, schneller falsche Freunde zu erkennen und wie man eigene Forderungen richtig aufstellt. Schließlich unterstützt das Buch den Leser darin, den jahrzehntelang geschürten Antikommunismus zu überwinden. Mit Antikommunismus verdecken die Herren ihre Heidenangst davor, dass die Arbeiter ihnen in der Weise gegenüber treten, wie sie es mit Hilfe der MPLD getan haben. Also DANKE! für das Buch, an alle bei Opel, die gezeigt haben, dass es auch anders geht und gehen muss und gehen wird!“ (Zilli und Thomas Quest, Bochum)

„Allen, die an diesem fantastischen Buch mitgewirkt haben, meinen allerherzlichsten Dank. Es ist fantastisch! Es kommt wie gerufen!!“ (Kollege von Opel Eisenach)

„Glückwunsch zum Buch! Sehr gut geschrieben, und man erkennt sehr gut das Versagen der BR-Mehrheit als bekannt wurde, dass Bochum zu gemacht wird!“ (Kollege aus dem Teile- und Zubehörlager Opel Bochum)

„An so einigen Stellen bin ich etwas traurig geworden (was aber als positives Qualitätsmerkmal zu werten ist) wegen der Lügen, des Mobbings und fortwährender antikommunistischer Hetze. Wie muss es euch wohl bei der Erstellung gegangen sein, wenn man sich über Stunden zwangsläufig auf psychische Zeitreise begibt??
Etwas weiter gelesen war dann wieder alles gut, dort gab es dann mittels Zusammenhalt, Einigkeit und gemeinsamer kämpferischer Aktionen z. T. historische Siege, die mich dann wieder fröhlich stimmten. Danke, das habt ihr natürlich sehr gut gemacht. Lob aber auch an die vielen tausend Ghostwriter, welche ja die zehnjährige Geschichte geschrieben haben!!!
Was bleibt… man kann Werke schließen, aber viele tausend Menschen mit ihren erlebten Geschichten und gemachten Erfahrungen, die bleiben! Die Fackel wird weiter gegeben und tausende weiter entzünden.
Was bleibt… Jenen, welche nun partout nicht kämpfen wollten (und schon gar nicht mit den Roten), bleibt die Erkenntnis, dass irgendein Kampf früher oder später ja doch geführt werden muss, wenn es auch der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg ist!
Was bleibt… ist GM, die weiterhin globales Monopoli spielen und sich nun auch noch an Eisenach zu schaffen machen!
Was bleiben sollte… ist Eisenach (mit all den Bochumer Schließungserfahrungen), Zielsetzung 10 Jahre + X
Tolles Buch, Dank an alle (vor allem den vielen für mich Unsichtbaren, z. B. dem Layouter)!
Wie gesagt (K. Marx): Von Zeit zu Zeit siegen die Arbeiter, aber nur vorübergehend. Das eigentliche Resultat ihrer Kämpfe ist nicht der unmittelbare Erfolg, sondern die immer weiter um sich greifende Vereinigung der Arbeiter.
Aber irgendwann, mit wachsendem Zusammenhalt der Arbeiterbewegung, werden wir den ganz großen Sieg davon tragen!“ (Kollege aus dem Teile- und Zubehörlager Opel Bochum)

„Super Buch!!!“ (Kollege aus dem Teile- und Zubehörlager Opel Bochum)

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